Definition von Musik

Als Musik wird allgemein die Wiedergabe von Tönen und/oder Geräuschen mittels einer oder mehrerer Musikinstumente bzw. der menschlichen Stimme bezeichnet. Aus den unterschiedlichen Tonhöhen werden Melodien gebildet, aus verschiedenen Tonlängen und Betonungen ergibt sich der Rhythmus. Gleichzeitig wiedergegebene Töne unterschiedlicher Höhe und in festgesetzten Abständen bilden eine Harmonie bzw. Disharmonie. Wenn Musik nicht mündlich überliefert wird (Volksmusik und traditionelle Musikstücke), so wird sie mithilfe eines eigenen Zeichensystems festgehalten, der sogenannten Notation (oder Noten). Die frühesten bekannten Musikinstrumente sind ca. 35.000 Jahre alte Knochenflöten. Wissenschaftler sind sich aber darüber einig, dass Musik schon lange vorher zum Alltag der Menschen gehörte.

Die E-Musik

Unter E-Musik werden alle kulturell bedeutenden Musikwerke zusammengefasst. Oft wird hierbei lediglich die sogenannte "Klassische Musik" genannt. Es gehören aber auch anspruchsvolle Kompositionen etwa aus der Popmusik, Jazz, Chanson und der Filmmusik dazu. Deshalb wird in der heutigen Zeit eher danach unterschieden, ob sich ein Musikstück einerseits wirtschaftlich trägt und andererseits für viele Menschen wichtig ist (aus kulturellen, religiösen, geschichtlichen Gründen). E-Musik trägt sich mit wenigen Ausnahmen wirtschaftlich nicht, sie ist aber für viele Menschen aus den o. g. Gründen wichtig. Als U-Musik werden populäre Musikrichtungen bezeichnet. Hierzu gehören u. a. Pop- und Rockmusik, Jazz, Schlager und Volkstümliche Musik. Diese Musikrichtungen sind mehr auf Vermarktung ausgelegt und erziehlen, anders als E-Musik, in der Regel wirtschaftliche Gewinne. Ob diese Unterscheidung der verschiedenen Musikrichtungen wichtig und richtig ist, wird in Fachkreisen heftig diskutiert.

Die Musiktheorie

Diese Teilgebiet der Musiktheorie beschäftigt sich mit der Geschichte und den verschiedenen Eigenarten der Musik. Hier ein kurzer Überblick: Mit der Musik des Mittelalters werden heute hauptsächlich die Gregorianischen Gesänge verbunden (Fünf-Ton-Musik bzw. Pentatonik). In der Zeit der Renaissance bilden sich, nach der Strenge der Mittelaltermusik, nun erste raffinierte Musikstücke (z. B. Tänze) sowie Musikdramen, die als Vorform der späteren Oper gesehen werden. Die Musik in der Zeit des Barocks entwickelt auf der einen Seite die Kirchenmusik weiter. Der wahrscheinlich bekannteste Komponist dieser Zeit ist Johann Sebastian Bach. Auf der anderen Seite geht aber auch die Leichtigkeit der Renaissancemusik nicht unter. In der Klassik, berühmte Komponisten dieser Zeit sind zum Beispiel Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven, entstehen Sinfonien, Sonaten und Etüden. Auch die Oper wird hier gesellschaftsfähig. In der Romantik entwickeln sich die klassische Musik weiter, es entsteht aber auch ein Interesse an außereuropäischer Musik. Die Musik ab dem 20. Jahrhundert wird als Moderne Musik bezeichnet.